Hundesport und Zuchtverein 1926 e.V.

Ihr Ansprechpartner rund um Hundeerziehung und Hundesport

Basisausbildung Anfänger

 

Basisausbildung ist die ursprüngliche Form der Hundeplatzarbeit. Hierbei geht es um die Grundausbildung der Hunde im Bereich Gehorsam - Unterordnung sowie Teambildung.

Bei der Unterordnung ( Sitz, Platz, Fuß...) muß der Hund für seinen Besitzer Kommandos und Abfolgen ausüben. Dies tut er für eine Belohnung und aus dem Grunde, dem Besitzer " gefallen zu wollen ". Es liegt in der Natur unserer Hunde, für den Rudelführer Dinge zu tun und sich dabei zu profilieren. Der Lohn ist vielschichtig. Nicht ausschließlich ein Leckerchen zählt. Das Lob und die Anerkennung des Rudelführers stärkt unseren Hund und die Beziehung Mensch - Hund bekommt eine neue Bedeutung.

Ein Team wird geformt und bleibt für das ganze Hundeleben erhalten.

Wir üben hierbei nicht nur Sitz, Platz und Fuß. Ein umfangreiches Training mit vielen Bindungsübungen auch außerhalb des Hundeplatzes wird in unserem Training angeboten.

 

 

Begleithunde Vorbereitung

Basisausbildung

In der Gruppe mit 6 - 8 Hunden lernt unser Vierbeiner die für den Hundesport notwendigen Grundgehorsamsübungen.
Das Ziel der Basisausbildung ist die Ablegung der Begleithundeprüfung mit Verkehrsteil (BH/VT). Diese Prüfung, abgenommen von einem Leistungsrichter des SWHV, besteht aus insgesamt 3 Teilen.

Platzteil:
Hierfür trainieren wir ausgiebig die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz, Platz mit Herankommen und die Ablage. Diese Übungen werden auf spielerische Weise dem Team Mensch/Hund vermittelt. Unser Ziel ist eine freudige und motivierte Arbeit des Hundes. Aus diesem Grund ist das Lieblingsspielzeug und eine Hand voll Futter zu jedem Training mitzubringen.
Welches Spielzeug? Hier kommt es ganz auf den Hund an. Wenn er lieber einen Ball hat, dann nehmen wir den Ball an der Schnur oder eine Beißrolle oder oder...
Welches Futter? Es ist grundsätzlich egal, welches Futter, solange der Hund es nur gerne mag und es nicht zu groß und zu hart ist.

Verkehrsteil:
Ein wichtiger Bestandteil der Begleithundeprüfung ist der Verkehrsteil. Hier wird der Hund auf sein Wesen in Alltagssituationen überprüft. Radfahrer, Jogger, Vereinsamung, Autos und Menschengruppen sind Beispiele für diese Situationen. Das Training vom Verkehrsteil findet von Zeit zu Zeit während der Übungsstunden statt.

Sachkundenachweis:
Am Prüfungstag müssen all diejenigen, die das erste mal an einer Prüfung teilnehmen, einen schriftlichen Test schreiben (Multiple Choice). Neben Fragen zur Haltung und Gesundheit werden auch Fragen rund um den Hundesport gestellt.
 
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir kein individuelles Einzeltraining anbieten können. Im Vordergrund unserer Basisausbildung steht der Spaß in der Gruppe mit dem Ziel einer Begleithundeprüfung.
Wir sind keine ausgebildeten 'Problemhundtherapeuten'. Bei Problemen wie Aggression, Angst, überschwänglicher Jagdtrieb, Beziehungsprobleme Mensch/Hund, Verlassensangst und anderen suchen Sie bitte eine Hundeschule mit speziell hierfür geschultem Personal auf.
Natürlich kann man durch die Arbeit auf dem Hundeplatz gewissen Problemen vorbeugen, allerdings können wir in der Gruppenarbeit nicht individuell an jedem Detail arbeiten und die Ausbildung der anderen Teilnehmer würde auf der Strecke bleiben.

Wann mit der Basisausbildung beginnen?
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans immermehr" (Alte Binsenweisheit).
Die Basisausbildung beginnt bereits im Welpenalter. Das Hündchen ist zu diesem Zeitpunkt besonders wissensdurstig und motiviert. Basis/Grundkenntnisse/übungen wie Sitz / Platz / werden in diesem Alter bereits spielerisch trainiert und später verfeinert. Wir kennen das auch von uns. Was wir spielerisch erlernen, fällt uns später leichter, als Dinge, die wir tun mussten bzw. müssen. Das Fundament der Arbeitsmotivation wird im Welpen - und Junghundalter gelegt.
Unsere Empfehlung daher: Besuchen Sie mit Ihrem Welpen unsere Welpenstunde, in der Sie neben dem gemeinsamen Spiel bereits die ersten Schritte der Hundeerziehung lernen. Anschließend geht es mit der Basisausbildung weiter.
Die technische Ausbildung eines Hundes sollte mit etwa 2 Jahren abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt wird es sehr schwierig dem Hund neue Sachen beizubringen. Bedarf es bei einem jungen Hund einiger weniger Wiederholungen, braucht der ältere Hund dann schon deutlich mehr, um Dinge zu erlernen. Auch hier brauchen wir nur mal in der Menschenwelt zu schauen. Wie leicht fällt es einem Jugendlichen, einen Computer zu bedienen und wie schwer tuen wir uns ab einem gewissen Alter diese Dinge zu verstehen? So ist es auch in der Welt des Hundesports.